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24.02.2017

Lesezeit: etwa 1 Minute

Daniel Lachmann weiterhin Mitglied im Büdinger Geschichtsverein

Vereinschef Cott zieht im Verfahren überraschend die Klageerwiderung zurück

Nachdem Daniel Lachmann viele Jahre Mitglied im Büdinger Geschichtsverein war nutzte Anfang 2013 der damals noch neue Vorsitzende Joachim Cott (der auch Vorsitzender der Büdinger Grünen ist) seinen Einfluss und schloss ihn aus dem Verein aus. Vorgeschoben wurde eine Rede, die Lachmann im Kreistag hielt und in Presseberichten falsch wiedergegeben wurde. Zudem wurde eine vom Landrat Joachim Arnold eingereichte Anzeige gegen Lachmann ohne Ermittlungsverfahren eingestellt, da der Redebeitrag von der Meinungsfreiheit gedeckt war.

Der Ausschluss wurde damals so zügig vollzogen, dass sich an mehrere Punkte, die in der Vereinssatzung festgeschrieben waren, nicht gehalten wurde. So hätte Lachmann auf einer Hauptversammlung (Mitgliederversammlung) zu den Ausschlussgründen angehört werden müssen. Im Verfahren warf man Lachmann u. a. vor, er hätte nach seinem Vereinsausschluss keine Mitgliedsbeiträge gezahlt, jedoch nicht zutraf. So versuchte man sich mit erfundenen Vorwürfen im Verfahren zu Wehr zu setzen, diese konnten aber leicht widerlegt werden.

Am 14.02.2017 reichte die Gegenseite kurzfristig eine acht-seitige Klageerwiderungsschrift ein, da am 15.02.2017 der Prozess am Amtsgericht Büdingen verhandelt werden sollte. Nach genauerer Prüfung der Erfolgschancen zog der Anwalt der Gegenseite den Widerspruch zur Klage zurück und erklärte im Namen des Beklagten den in der Klage geltend gemachten Anspruch an. Ein Sieg für Daniel Lachmann, aber ein kostspieliges Verfahren für den Geschichtsverein. Ob die Mitglieder Cott dies bei der nächsten Vorstandswahl so durchgehen lassen werden oder ihn für sein möglicherweise vereinsschädigendes Treiben abstrafen werden, wird sich zeigen.

Joachim Cott teilte nach dem Ausschluss 2013 in der Presse mit, dass Lachmann sich unauffällig wie eine Karteileiche verhalte. Nachweislich trafen damals die Äußerungen nicht zu, da Lachmann durch Bilder aus der Lokalzeitung, auf denen er abgebildet war, seine Teilnahme an mehreren Veranstaltungen des Geschichtsvereins belegen konnte. Auch nach dessen Ausschluss nahm dieser an Veranstaltungen des Vereins teil. Dass Cott sich eine Einbringung Lachmanns in die Vorstandsarbeit erhoffte, wusste dieser bis zu den Presseberichten nicht. Dies kann sich künftig ändern, da Lachmanns Mitgliedschaft richterlich festgestellt ist.

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