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11.09.2013

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Kinderarmut – eine logische Folge schwarz-gelb-rot-grüner Arbeitsmarktpolitik

Im angeblich so furchtbar reichen Deutschland leben über 2,5 Millionen Kinder in Armut. 15 Prozent aller Kinder in Deutschland sind auf Hartz IV angewiesen. Damit lebt jedes siebte Kind in Armut. Besonders häufig betroffen sind Kinder von Alleinerziehenden. 39,4 Prozent aller Kinder von Alleinerziehenden beziehen Hartz IV.
 
Am höchsten ist die Hartz-IV-Quote von Kindern in Berlin (34,3 Prozent), gefolgt von den anderen Stadtstaaten, den neuen Bundesländern, dem Saarland und Nordrhein-Westfalen. Die Lage hat sich in den letzten Jahren nicht gebessert, in einigen Bundesländern sogar signifikant verschlechtert.
 
Mehr als die Hälfte der auf Hartz IV angewiesenen Kinder bezieht die Hilfe der Grundsicherung schon mehr als vier Jahre. Und besonders skandalös ist, daß die Eltern vieler armer Kinder zwar einer Beschäftigung nachgehen, von dieser aber weder vernünftig leben noch ihre Familie ernähren können.  
 
Die Kinderarmut ist somit fast so ausgeprägt wie im Euro-Krisenland Spanien, wo sie nahezu bei 20 Prozent liegt.
 
Ebenso wie die Kinderarmut massive Ausmaße annimmt, sind immer mehr Deutsche auf regelmäßige Lebensmittelspenden von der Tafel angewiesen. Über 1,5 Millionen Menschen müssen regelmäßig von den Tafeln mit Lebensmitteln versorgt werden, um über die Runden zu kommen. Jede dritte Person, die auf Unterstützung durch die Tafeln angewiesen ist, ist ein Kind.
 
Die Schere zwischen Arm und Reich geht in unserem Land immer weiter auseinander. Das private Rein-Vermögen beläuft sich in Deutschland auf 9,8 Billionen Euro. Das reichste Prozent der Gesamtbevölkerung besitzt 35,7 Prozent des Gesamtvermögens, während die ärmere Hälfte der Bevölkerung sich ein Prozent des Vermögens teilen muß.
 
Diese Zahlen belegen das jahrelange Versagen schwarz-gelber, rot-grüner und schwarz-roter Koalitionen, die alle viel versprochen, aber nichts gehalten haben. Seit Jahren ist bekannt und wird durch die Armuts- und Reichtumsberichte der Bundesregierung mit Zahlen untermauert, wie gewaltig die soziale Schieflage in Deutschland mittlerweile ist, daß unzumutbar viele Kinder in Armut aufwachsen müssen, daß immer mehr Deutsche trotz Arbeit arm sind und daß wir in unserem Land auf eine dramatische Altersarmut zusteuern. Die von Rot-Grün initiierte Agendapolitik, die eine massive Verarmung ganzer Volksschichten und eine Ausweitung des Niedriglohnsektors zur Folge hatte, wird von Schwarz-Gelb seit Jahren nahtlos fortgesetzt und würde auch von einer neuerlichen Großen Koalition nicht beendet werden.
 
Um diesen Teufelskreislauf aus Niedriglöhnen, Kinderarmut und Altersarmut zu durchbrechen, fordert die NPD einen armutsfesten Mindestlohn, von dem man vernünftig leben und seine Familie ernähren kann. Geld ist tatsächlich genügend da, es ist nur zunehmend ungerechter verteilt und wird an der falschen Stelle ausgegeben. Es ist ein Skandal, daß wir Deutschen alljährlich Rettungspakete und Transferzahlungen an alle Welt leisten, aber in unserem Land mehrere Millionen Kinder in Armut leben, Hunderttausende Familien auf Lebensmittelspenden angewiesen sind und alte Menschen sich mit dem Sammeln von Pfandflaschen über Wasser halten müssen.
 
 
Ronny Zasowk

 

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