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22.03.2021

Lesezeit: etwa 5 Minuten

NPD erringt zur Kommunalwahl 11 Mandate im Wetteraukreis und Lahn-Dill-Kreis

Landesvorstand führt Sitzung durch und wertet Wahlergebnisse aus

Zur Kommunalwahl hatte die NPD im Jahr 2016 noch zwanzig kommunale Mandate in den Landkreisen Wetterau und Lahn-Dill erhalten und konnten gestärkt die Altparteien wegen der Asyl-Flut auf mehreren Ebenen parlamentarisch angreifen. Bei dieser Wahl blieben die patriotischen Wähler zuhause und würdigten somit nicht die Arbeit der Abgeordneten.

Der Landesvorstand kam auf der ersten Wahlanalyse zum Ergebnis, dass es nichts zu beschönigen gibt, da auch die mageren Ergebnisse noch durch harten Einsatz über mehrere Monate hinweg erstritten werden mussten. Fakt ist jedoch, dass in beiden Landkreisen die Mitglieder und Unterstützer der NPD vorbildliche Wahlkämpfe führten. Andere Parteien ließen sich in vielen Städten kaum blicken und konnten ihre Wähler nur durch die alltägliche Berichterstattung in der Presse mobilisieren. Dem gegenüber stand entweder ein völliges Totschweigen der NPD-Arbeit, eine bewusste Verdrehung der Tatsachen oder gar eine Verunglimpfung der heimatreuen Opposition in der Presse. Wahlanzeigen wurden abgelehnt und das Verteilen von Werbematerial verweigert. Umso interessanter wie mancherorts mit der AfD umgegangen wurde. Kandidaten kamen nicht nur im O-Ton zu Wort, sondern konnten auch große Wahlanzeigen in den Printmedien schalten. Besonders in Büdingen und Wetzlar machte sich dies bemerkbar, da in beiden Städten erstmals die AfD mit Kandidatenlisten antrat. Dort wurde in den Redaktionszimmern scheinbar entschieden, das „kleinere Übel“ einzugehen und der AfD diese Bühne zu geben. Viele Berichterstatter möchten wohl lieber zwei „geschwächte“ patriotische Parteien haben, statt einer politischen Kraft die trotz starkem Gegenwind auch weiterhin aktiv für unsere Heimat ist und auch außerhalb von Wahlkämpfen in der Öffentlichkeit präsent ist. Leider ist auch festzustellen, dass viele patriotische Wähler bei dieser Wahl zuhause geblieben sind und damit den (politischen) Selbstmord auf Raten für unser Volk gewählt haben. Denn Nichtwählen hilft nur den Altparteien. Im Landesvorstand ist man sich trotz der äußerst bescheidenen Ergebnisse einig, dass es auch weiterhin eine nationale und patriotische Kraft geben muss, die sich nun in Hessen in den kommenden Monaten neu aufstellen muss.

NPD weiterhin im Kreistag des Lahn-Dill-Kreis vertreten

Im Kreistag des Lahn-Dill-Kreis wird künftig Thassilo Hantusch aus Wetzlar die Nationaldemokraten als Einzelkämpfer vertreten. Dem Gremium gehörte er bereits in der zurückliegenden Wahlperiode an. In Wetzlar erhält die über fünf Jahre hinweg fleißige Mannschaft nur noch 1,1 Prozent und damit ein Mandat. Den Platz wird der frühere Fraktionsvorsitzende und Kreistagsabgeordnete Dr. Wolfgang Bohn besetzen. In Leun wurde ein Ergebnis von 6,24 % erreicht und somit wird dort weiterhin das Ehepaar Ludwig Palm und Ingeborg Palm der Stadtverordnetenversammlung angehören.

Zur Oberbürgermeisterwahl in Wetzlar erhielte der bisherige Fraktionsgeschäftsführer Thomas Hantusch 0,9 Prozent.

In Altenstadt strafen die Wähler die Altparteien ab – NPD legt in der Waldsiedlung zu

Nachdem Ende 2019 Stefan Jagsch in Ortsteil Waldsiedlung zum Ortsvorsteher gewählt und nach kurzer Amtszeit wieder abgesetzt wurde, haben nun viele Wähler über den Wahlzettel ihren Unmut Luft gemacht und aus Sympathie gegenüber dem „Ortsvorsteher der Herzen“ ihr Kreuz bei der nationalen Oppositionspartei gesetzt. So erreichte die Kandidatenliste der NPD über 20 Prozent und ist künftig mit Stefan Jagsch und Björn Frisch im neun-köpfigen Ortsbeirat vertreten. Der neuen Gemeindevertretung gehören neben Stefan Jagsch auch Markus Lotz und Björn Frisch der NPD-Fraktion an. Zur Kommunalwahl erreichte die NPD 8,5 Prozent.

Daniel Lachmann bleibt als Einzelkämpfer im Büdinger Parlament

In Büdingen spaltete die AfD durch ihren Wahlantritt das patriotische Lager und so gehören künftig Daniel Lachmann und zwei Abgeordnete der AfD der Stadtverordnetenversammlung an. Neben AfD und NPD trat auch wieder die Altparteienkritische Wählergruppe – Pro Vernunft – an, die zwei Mandate erreichte. Lachmann gehörte dem Parlament von 2006 bis 2016 bereits als Einzelabgeordneter an. Von 2016 bis zur jetzigen Wahl bildeten zuvor vier Abgeordnete die NPD – Fraktion. In den fünf Jahren machten es die Vertreter der NPD unzählige Male bei strittigen Themen dem Bürgermeister und dem Linksblock sehr schwer, deren Entscheidungen zum Nachteil der Büdinger ohne Gegenwind durchzusetzen. Die Kandidatenliste erzielte nun 2,64 Prozente (7590 Stimmen / etwa 205 Wähler) und der Erstplatzierte Daniel Lachmann erreichte 1247 Stimmen (etwa 416 Wähler). Damit wird Daniel Lachmann fünf Jahre lang als fraktionsloser Abgeordneter der Stadtverordnetenversammlung in Büdingen angehören, der auch weiterhin unbequeme Fragen stellen und Tabu-Themen über Anträge in die SVV einbringen wird.

Die über viele Jahre arbeitsintensive und beharrliche Parlamentsarbeit der NPD-Fraktion im Wetterauer Kreistag wurde ebenfalls vom Wähler nicht entsprechend honoriert. Dort erreichte man noch 0,94 Prozent und damit etwa 1100 Wähler. Daniel Lachmann wird damit dem Kreistag als Abgeordneter angehören. Auf der Kandidatenliste erreichte Lachmann als Spitzenkandidat 4702 Stimmen (etwa 1567 Wähler) und der zweitplatzierte Stefan Jagsch 4475 (etwa 1492 Wähler).

Der Landesvorsitzende der NPD-Hessen und Mitglied des Parteivorstandes Daniel Lachmann zog auf der Sitzung folgendes Fazit: „Wir lassen uns so schnell nicht die Lust am Einsatz für unsere Heimat nehmen. Leider haben viele potentielle Wähler den Ernst der Lage nicht erkannt und haben zum Schaden unseres Volkes mit ihrem Nichtwählen dem Linksblock von CDU bis hin zur Linkspartei keine Quittung für deren Multi-Kulti Politik erteilt. Auch blieben die planlosen Freiheitseinschränkungen und Abzockereien der Politiker unquittiert. Die Wähler haben die Opposition reduziert, so dass künftig noch mehr Fehlentscheidungen unveröffentlicht und unkommentiert bleiben werden. Man muss sich fragen, ob die Deutschen jeglichen Willen zum Überleben verloren haben und sich selbst aufgeben. Auch wird die AfD, in die viele (Rechts)Wähler allerhand Hoffnung setz(t)en, nicht die Rolle der NPD übernehmen können, da diese (vor allem in Hessen) keine wirkliche Alternative zu den Altparteien darstellt. Sie ist keine „NPD Light“, sondern nur eine Mogelpackung wie es auch in Büdingen die Freien Wähler sind. Natürlich werden die gewählten Abgeordneten der NPD ihre Aufgaben gewissenhaft erledigen und in den kommenden fünf Jahren die nächste Kommunalwahl im Blick behalten. Unserem Wählerauftrag gemäß werden wir auch künftig die lautstarke Opposition zur Asyl-Mafia sein.“

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