01.06.2010
Das wird dem Frankfurter Genossen der SED-Linkspartei Wolfgang Gehrcke überhaupt nicht gefallen haben: Ausgerechnet das ultralinke Hetzportal „Blick nach rechts“ rückte ihn jetzt in die Nähe „rechtsextremer“ und revisionistischer Kreise. Gehrcke galt bis dato als zuverlässiger „Antifaschist“, die Weltnetz-Enzyklopädie Wikipedia weiß über ihn u.a. zu berichten, daß er 1961 Mitglied der 1956 verbotenen Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) wurde und zudem 1968 aktiv an der Neugründung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) mitwirkte. Und jetzt so etwas!
Hintergrund des für den Bundestagsabgeordneten sicher äußerst peinlichen Verdachtes ist das 2009 erschienene Buch „Die deutsche Linke, der Zionismus und der Nahost-Konflikt“, welches Gehrcke zusammen mit Jutta von Freyberg und Harri Grünberg veröffentlichte. In einer Fußnote soll sich dieses Buch auf die vom volkstreuen Grabert-Verlag herausgegebene Schrift „Deutschland in Geschichte und Gegenwart“, sowie auf den revisionistischen Autor Mark Weber berufen. In linken Kreisen gilt ein solcher Lapsus gewissermaßen als der „Casus belli“ schlechthin. Man darf also durchaus gespannt sein, zu welchen Konsequenzen der gute Herr Gehrcke jetzt von seinen „antifaschistischen“ Genossen gezwungen werden wird.
Jörg Krebs,
NPD-Landesvorsitzender Hessen


Quelle: http://www.npd-hessen.de/