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27.02.2010

Lesezeit: etwa 2 Minuten

NPD-Hessenkongreß 2010 erfolgreich durchgeführt

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Der vor allem von ihren Gegnern mit Spannung erwartete Hessenkongreß der NPD wurde heute erfolgreich durchgeführt. Im Vorfeld hatte die von der Hessen-NPD geworfene Nebelkerze um einen Treffpunkt in Offenbach für einige Furore gesorgt. Letzten Endes konnte die Tagung aber planmäßig im östlichen Wetteraukreis stattfinden. Außer ein paar zerlumpten Gestalten, die einen teilweise alkoholisierten Eindruck erweckten, ließen sich am Veranstaltungsort keine "Gutmenschen" blicken.

Pünktlich um 17.00 Uhr konnte der hessische NPD-Landesvorsitzende Jörg Krebs den Hessenkongreß eröffnen und mehr als 100 Besucherinnen und Besucher begrüßen. Er geißelte das Verhalten der selbsterannten demokratischen Gutmenschen, die mit allen Mitteln versucht hatten, den Kongreß zu verhindern. Letztlich ohne Erfolg. Dies sei auch einer neuen "Nebelkerzen-Strategie" zu verdanken, die sich am heutigen Tage glänzend bewährt habe und daher in Zukunft weiterhin angewendet würde, so Krebs.

 

Als zweiter Redner des Tages folgte das hessische NPD-Landesvorstandsmitglied Daniel Knebel. Dieser stellte in eindringlichen Worten fest, daß es der NPD gelingen müsse, durch ein vollkommen anderes äußeres Erscheinungsbild mehr Bürgernähe für die nationale Opposition zu erzeugen. Subkulturelle Erscheinungsformen seien künftig abzulehnen und jene, die den politischen Kampf als reine "Spaßveranstaltung" ansähen, müßten gnadenlos aus den Reihen der nationalen Opposition entfernt werden.

Einen weiten Bogen spannte Bernhard Schaub in seinem etwa einstündigen Vortrag. Er betonte dabei immer wieder, daß es dem Nationalismus in der heutigen Zeit nicht mehr darum gehen dürfe, einen Zustand herbeiführen zu wollen, der zu einer reinen nationalstaatlichen Abschottung führen würde. Vielmehr müsse der Kampf der nationalen Opposition viel stärker noch als bisher im gesamteuropäischen Kontext gesehen werden. Schaub lobte darüber hinaus das Votum seiner schweizerischen Landsleute zu einem Minarettverbot und betrachtete dies auch als ein Indiz dafür, daß das gesunde Volksempfinden trotz jahrzehntewährender Umerziehung noch nicht gänzlich verloren gegangen sei.

Nach einer kurzen Pause folgte ein gewohnt professionell vorbereiteter Vortrag des nordhessischen NPD-Aktivisten Peter Naumann. Zu Beginn seines mit etlichen Diabildern illustrierten Referats unter dem Titel "Vorbild statt Abbild, der Umsturz beginnt zuerst bei uns selbst" legte Naumann die perfiden volkszerstörerischen Methoden der heutigen Werbeindustrie dar. Ziel dieser Methoden sei es unter anderem, ein Zerrbild der traditionellen deutschen Familie dauerhaft zu etablieren. Peter Naumann legte außerdem, wie schon Daniel Knebel, den Finger schonungslos in die Wunde und forderte, zuerst die Reihen der NPD von solchen Elementen zu "säubern", die durch ein subkulturelles Erscheinungsbild ein weiteres Eindringen der nationalen Weltanschauung in die Herzen des Volkes verhinderten. "Wir können es uns nicht leisten, daß wir zu einer Bühne für solche Leute werden", rief Peter Naumann unter tosendem Beifall in den Saal.

Zum Schluß der Veranstaltung führten einige Aktivisten der hessischen Jungen Nationaldemokraten (JN) ein hervorragend vorbereitetes und äußerst tiefgründiges Theaterstück zum Thema Zinsknechtschaft auf, welches von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit stehendem Beifall quittiert wurde. Der für alle Anwesenden überaus lehrreiche, aber auch gesellige Abend klang schließlich mit deutschem Volkstanz und angeregten Gesprächen aus.

Frankfurt, den 27.02.2010

Pressestelle der NPD-Hessen

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